Wieso tägliche Routinen genial sind

Warum tägliche Routinen genial sind

Mit wenig Anstrengung jede Menge erreichen – und das auch noch quasi nebenbei?! – Tägliche Routinen machen’s möglich!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Du weißt vielleicht aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, sich etwas abzugewöhnen: Rauchen oder Nägelkauen beispielsweise. Man tut es automatisch und bekommt es manchmal nicht einmal wirklich mit.

Genau das machen wir uns jetzt zu Nutze, um den lieben Haushalt oder auch andere Baustellen in Griff zu bekommen! Tschakka! 🙌 

Routinen kosten uns fast keine Energie

Routineaufgaben spulen wir wie auf Autopilot ab. Das Tolle daran: wir müssen nicht aktiv daran denken, uns motivieren oder erstmal lange überlegen, wie dieses oder jenes überhaupt funktioniert.
Daher kosten Routinen uns kaum Energie. Wie cool ist das denn bitte! 🤗

Schließlich wollen wir unsere kognitiven Ressourcen ja für die wichtigen Dinge im Leben einsetzen und sie nicht für den Hausputz verpulvern.

Routinen strukturieren deinen Tag

Stell dir Routinen als kleine Bausteine oder Puzzleteile vor. Jede von ihnen ist wirklich überschaubar und dauert nur ein paar Minuten. Zusammen ergeben sie eine Struktur für deinen Alltag, einen Rhythmus. Das hat weniger mit einem immer gleichen Alltagstrott zu tun, als vielmehr mit einem hilfreichen Rahmen für die spannenderen Dinge des Lebens.

Die täglichen Routinen im Haushalt dauern nur ein paar Minuten, verwöhnen dich dafür aber mit einem soliden, ordentlichen Zuhause. Damit hast du den Kopf frei für anderes.

Routinen helfen dir dabei, deine Ziele zu erreichen

Mehr Sport, weniger Social Media-Gedaddel, endlich Gitarrespielen lernen: für viele Vorhaben brauchen wir einen ganzen Batzen Motivation. In den ersten paar Tagen bist du vielleicht noch mit Enthusiasmus bei der Sache, aber früher oder später kreuzt dann doch der innere Schweinehund auf und weist darauf hin, wie aaaaaanstrengend das doch alles ist. Und das war es dann häufig mit den Zielen… sie versanden.

Routinen helfen! Der Trick ist, dir täglich eine wirklich superkleine Aufgabe vorzunehmen – beispielsweise nur drei neue Vokabeln üben, wenn du deine Sprachkenntnisse verbessern möchtest. Oder du stellst dir den Timer auf überschaubare 5 Minuten und dehnst in dieser Zeit deine Muskeln, sortierst Gerümpel aus einer Schublade oder putzt ein Fenster, was auch immer du vorhast.

So eine Miniaufgabe passt in jeden Tagesablauf: während du darauf wartest, dass das Nudelwasser kocht, oder zwischen zwei Meetings, oder gleich nach dem Aufstehen. „Keine Zeit“ ist keine Ausrede! 🙂

Weil du von vornherein weist, dass die Aufgabe nicht ausufert und wirklich nur ein paar Minuten dauert, bist du viel motivierter und schiebst sie nicht ewig vor dir her. Und du musst nicht viel tun, um direkt ein Erfolgserlebnis zu haben! Du hast dein Vorhaben durchgezogen – yay! 🙌  Sei stolz auf dich und feiere dich. Dieser Schwung trägt dich durch den ganzen Tag und macht es morgen noch leichter, weiter am Ball zu bleiben.

Beispiele für tägliche Routinen

Tagesroutinen spielen in vielen Aufräum- oder Putzsystemen eine große Rolle. Logisch – regelmäßig ein bisschen zu machen statt alle Jubeljahre einen großen Brocken ist einfach viel effizienter. Daher ist es quasi eine Binsenweisheit, tägliche Routinen zu etablieren.

Bei der FlyLady sind es beispielsweise das morgendliche Schrubben des Waschbeckens im Bad sowie das allabendliche Polieren der Küchenspüle (plus ein paar andere Dinge, wie etwa dass man sich jeden Morgen ordentlich anzieht, auch wenn man nur daheim herumfuhrwerkt).

Bei Clean Mama / Simply Clean sind es 5 tägliche Aufgaben:

  1. Betten machen
  2. Fußböden fegen oder staubsaugen
  3. Arbeitsflächen abwischen
  4. Aufräumen
  5. Eine Ladung Wäsche waschen, trocknen und anschließend gleich wegräumen

Ich selber habe meine eigenen Tagesroutinen, die ich unterteilt habe in Morgenroutine (zwischen Aufstehen und den Arbeitstag am Schreibtisch starten), Tagsüberroutine und Abendroutine (kurz bevor ich ins Bett gehe). Die werde ich hier demnächst mal ausführlicher vorstellen.

Wie du dir neue Routinen angewöhnen kannst

Neue Routinen zu etablieren und zur Gewohnheit werden zu lassen, braucht ein bisschen Zeit. Um die drei Wochen ist eine Zeitspanne, die häufig genannt wird. Das schwankt natürlich von Mensch zu Mensch und es kommt auch auf die Aufgabe an: was dir leicht fällt und Spaß macht, wirst du dir schneller angewöhnen als etwas eher Unangenehmes.

Gib dir diese Zeit. Überfordere dich nicht.

Füge immer nur eine neue Routine zu deinem Tagesablauf hinzu und warte mit der nächsten, bis dir die vorherige in Fleisch und Blut übergegangen ist.


Na, bist du bereit für eine neue Routine? Was hast du dir vorgenommen? 🤗